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2. Mai 1933

Die Besetzung der Berliner Gewerkschaftshäuser am 2. Mai 1933

Am 2. Mai 1933 wurden reichsweit Gewerkschaftshäuser durch SA- und SS-Truppen umstellt, besetzt, beschlagnahmt und Gewerkschaftsfunktionäre verhaftet und gefoltert. Die Nationalsozialisten bereiteten mit diesem Tag der freien deutschen Gewerkschaftsbewegung endgültig das Ende.

Stürmung Gewerkschaftshaus Engelufer

Ein Tag mit Folgen

Mit der Besetzung der Gewerkschaftshäuser am 2. Mai 1933 zerschlugen die Nationalsozialisten die Zentren gewerkschaftlichen Lebens. Es folgte die Gründung der Deutschen Arbeiterfront (DAF) und das „Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit“. Damit war jede Form der gewerkschaftlichen Mitbestimmung zerstört.

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SA-Gefängnis Papestraße

Das SA-Gefängnis Papestraße

Das SA-Gefängnis Papestraße war von März bis Dezember 1933 Haftort von politischen Gegnerinnen und Gegnern des NS-Regimes, unter ihnen auch viele Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wie der Vorsitzende des Deutschen Bekleidungsarbeiter-verbandes Martin Plettl.

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Schicksalstag für den ADGB

Der Hauptsitz des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) wurde am 2. Mai von den Nationalsozialisten umstellt und besetzt. SA-Truppen drangen in die Büros ein und verhafteten Mitglieder des Bundesvorstandes.

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DMV-Haus

Das Ende für den DMV

Das Gewerkschaftshaus in der Alten Jakobsstraße war der Sitz der Hauptverwaltung des Deutschen Metallarbeiter-Verbandes (DMV). Am 2. Mai 1933 stürmte die SA das Gebäude der mitgliederstärksten Einzelgewerkschaft im ADGB.

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Die „rote Burg“ am Engelufer fällt

Nicht erst im Mai griffen nationalsozialistische Gruppen das Berliner Gewerkschaftshaus der freien Gewerkschaften an. Vor der endgültigen Besetzung durch die SA am 2. Mai 1933, wurde das Haus bereits im Februar verwüstet.

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Zerschlagung der Gewerkschaften 1933 Zerstörte Vielfalt DGB
02. Mai 1933