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Stadtrundgang Route 3

Vom Turnverein "Fichte" bis zum Haus der Deutschen Metallarbeiter

Entdecken Sie die kulturelle Vielfalt der freien Gewerkschaften vor 1933 im Berliner Stadtbild. Vom größten deutschen Arbeitersportverein führt der Rundgang Sie über biografische Stationen zu den Geschehnissen am Tempelhofer Feld und dem Konzentrationslager Columbia. Die Gewerkschaftspresse, das Freizeit- und Fürsorgeangebot sowie die Architektur des Hauses der Deutschen Metallarbeiter geben einen Einblick in die gewerkschaftliche Vielfalt, die am 2. Mai 1933 zerstört wurde.

Turnverein "Fichte"

Über Jahrzehnte hinweg der größte deutsche Arbeitersportverein, wurde der Turnverein "Fichte" im Dezember 1935 durch die NSDAP aufgelöst.

Gertrud Hanna

Die von der Gestapo überwachte Gewerkschafterin Gertrud Hanna wohnte 1933 in der Braunschweiger Straße.

Werner Seelenbinder

Eine Gedenktafel an der ehemaligen Trainingstätte erinnert heute an den Arbeitersportler Werner Seelenbinder.

Tempelhofer Feld

Neben dem Ausbau als Flughafen und für die Rüstungsproduktion, war das Tempelhofer Feld Kundgebungsort für Großveranstaltungen im Nationalsozialismus.

Konzentrationslager Columbia

An das einzige offizielle Konzentrationslager Berlins erinnert heute ein Mahnmal in nächster Nähe zum damaligen Standort.

Verbandshaus der Deutschen Buchdrucker

Erbaut in den Jahren 1924 und 1925, war das Verbandshaus in der Dudenstraße seit 1926 der Sitz der Büchgilde Gutenberg.

Haus des Deutschen Postverbandes

Der Deutsche Postverband (DPV) zeichnete sich unter den Berliner Gewerkschaften durch eines der größten Fürsorgeangebote für seine Mitglieder aus.

Haus der Deutschen Metallarbeiter

Das 1929 und 1930 erbaute Gewerkschaftshaus an der Alten Jakobsstraße war Sitz der mitgliederstärksten ADGB-Einzelgewerkschaft, dem Deutschen Metallarbeiter-Verband.

Zerschlagung der Gewerkschaften 1933 Zerstörte Vielfalt DGB
02. Mai 1933