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Stadtrundgang Route 1

Von der Wohnstadt Carl Legien bis zum Postverband

Neben Schauplätzen der Zerschlagung der Gewerkschaften am 2. Mai 1933 und des gewerkschaftlichen Widerstands besuchen Sie Orte des Wohnungsbaus und der Freizeit- und Fürsorgeangebote, die auch heute noch für kulturelle Vielfalt der freien Gewerkschaften vor 1933 stehen. Ihr Weg führt Sie von der Wohnstadt Carl Legien über Freie Turnerschaft und Lustgarten zu Gewerkschaftshäusern und den Ort, an dem die Widerstandsgruppe um Wilhelm Leuschner sich getroffen hat.

Wohnstadt Carl Legien

Die Wohnstadt Carl Legien wurde in den Jahren 1928 bis 1930 nach Plänen von Bruno Taut und Franz Hillinger im Auftrag der GEHAG errichtet. Nach einer Sanierung in den 1990er Jahren steht sie heute unter Denkmalschutz.

Freie Turnerschaft

1920 als sozialdemokratischer Sportverein gegründet, wurde die Freie Turnerschaft Groß-Berlin (FTGB) ebenso wie der Turnverein "Fichte" 1933 von den Nationalsozialisten aufgelöst.

Lustgarten

Im 18. Jhd. als Garten angelegt, wurde der Lustgarten in Berlins Mitte im 20. Jahrhundert Schauplatz öffentlicher Kundgebungen und Auseinandersetzungen.

Clara Sahlberg

In der ehemaligen Raupachstraße befand sich bis 1933 der Sitz des Zentralverbands christlicher Fabrik und Transportarbeiter.

Bundeshaus des ADGB

Das in den Jahren 1922 und 1923 erbaute Haus war Sitz des Bundesvorstandes der freien Gewerkschaften.

Berliner Gewerkschaftshaus am Engelufer

Das in den Jahren 1899 und 1900 erbaute Gewerkschaftshaus war das Zentrum der Berliner Gewerkschaftsarbeit und ein Ort der Vielfalt gewerkschaftlichen Lebens.

Widerstandsgruppe um Wilhelm Leuschner

In Kreuzberg betrieb Wilhelm Leuschner eine Fabrik für Bierzapfhähne. Diese wurde schnell Treffpunkt und Unterschlupf für Gewerkschafter im Widerstand.

Haus der Deutschen Metallarbeiter

Das 1929 und 1930 erbaute Gewerkschaftshaus an der Alten Jakobsstraße war Sitz der mitgliederstärksten ADGB-Einzelgewerkschaft, dem Deutschen Metallarbeiter-Verband.

Haus des Deutschen Postverbandes

Der Deutsche Postverband (DPV) zeichnete sich unter den Berliner Gewerkschaften durch eines der größten Fürsorgeangebote für seine Mitglieder aus.

Zerschlagung der Gewerkschaften 1933 Zerstörte Vielfalt DGB
02. Mai 1933