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Wohnungsbau

Genossenschaftlicher Wohnungsbau

„[Die] Stadt mit Farbe als positiver Provokation aus der Nachkriegslethargie zu reißen", war das Motto des Architekten Bruno Tauts, um den gewerkschaftlichen Großsiedlungen ein individuelles Erscheinungsbild zu geben.

Die 1924 gegründete Dachgesellschaft der gewerkschaftlichen Baugesellschaften und Baugenossenschaften im Reich (DEWOG) koordinierte über Tochtergesellschaften wie der Gemeinnützigen Heimstätten AG (GEHAG) die gesamte soziale Bauindustrie der Weimarer Republik. Durch das Planen und Errichten von gewerkschaftlichen Wohnsiedlungen wie dem Schillerpark, der Hufeisensiedlung und der Wohnstadt Carl Legien sollte die Qualität des Wohnens in Berlin entscheidend verbessert werden. Erschwingliche Mieten, neueste technische Möglichkeiten und die Zweckmäßigkeit der Architektur standen dabei im Mittelpunkt. Der soziale Gedanke in Form vom gemeinsamen Wohnen sah ein Konzept vor, Wohnraum für eine Vielzahl von Menschen in einem ansprechenden Ambiente zu schaffen. Der grüne Außenraum diente im Gesamtkonzept der Wohnsiedlungen als Rückzugsort und Treffpunkt der Mieterinnen und Mieter.

Die Architektur der gewerkschaftlichen Wohnungssiedlungen besticht auch heute noch durch ihr sachliches, schnörkelloses Äußeres und durchdachtes, praktisches Inneres.

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Schillerpark Siedlung

Wohnraum mit hohem Komfort und viel Grün schuf der Architekt Bruno Taut mit der Siedlung Schillerpark im Nordwesten Berlins.

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Wohnstadt Carl Legien

Die sachliche Architektur der Wohnstadt Carl Legien stand ganz im Sinne des "Neuen Bauens".

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Hufeisensiedlung

Hufeisensiedlung

Seit 2008 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, überzeugt das Konzept der Hufeisensiedlung noch heute.

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Zerschlagung der Gewerkschaften 1933 Zerstörte Vielfalt DGB
02. Mai 1933