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Presse & Bildung

Presse und Kulturarbeit vor 1933

Den Gewerkschaften war die politische und kulturelle Bildung ein wichtiges Anliegen. Auf vielfältige Art und Weise wirkte ihre Bildungsarbeit auf die Mitglieder und darüber hinaus in die Gesellschaft hinein. Es gab eine rege Gewerkschaftspresse. In den 1920er Jahren erreichten die 84 Gewerkschaftszeitungen deutschlandweit etwa 6 Millionen Leser. Neben Informationen zum Berufsalltag fanden sich in den Zeitungen nach 1924 unter anderem auch Wahlaufrufe zugunsten verschiedener Parteien. Neben Zeitungen wie „Die Arbeit“, die vom ADGB herausgegeben wurde, informierte seit 1926 „Der Korrespondent“ aus dem Verbandshaus der Deutschen Buchdrucker die Berliner Gewerkschafter.

„Bildung für alle“ und „Aufstieg durch Bildung“ sind keine neuen Schlagworte. Diese Forderungen erhoben die Gewerkschaften schon in der Weimarer Republik. Neben der Presse war seit 1924 auch die Büchergilde Gutenberg von Bedeutung. Sie versorgte Arbeiterinnen und Arbeiter, die bisher am Kulturgut Buch kaum teilhatten, mit Lesestoff zu günstigen Preisen.

Zeitung des ADGB

Die weniger am Tagesgeschehen ausgerichtete ADGB-Zeitschrift „Die Arbeit“ bot Raum für wissenschaftliche Erkenntnisse und richtete sich vor allem an eine intellektuelle Öffentlichkeit.

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Presse & Bildung

Im Zeichen der gewerkschaftlichen Bildungsbemühungen bot die Büchergilde Gutenberg als Teil des Buchdruckerverbands Bücher zu erschwinglichen Preisen an.

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Zerschlagung der Gewerkschaften 1933 Zerstörte Vielfalt DGB
02. Mai 1933