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Freizeit & Fürsorge

Freizeit- und Fürsorgeeinrichtungen der Gewerkschaften

Zu den gewerkschaftlichen Institutionen gehörten zahlreiche Fürsorge- und Freizeiteinrichtungen, die den Arbeiterinnen und Arbeitern Unterstützung im Arbeitsleben und Zerstreuung in der Freizeit boten. Einzelne Gewerkschaftshäuser betrieben Erholungs- und Freizeitheime oder Gemeinschaftseinrichtungen zur sportlichen Betätigung. Beispielsweise unterhielten der Berliner Handwerkerverein, der Gewerkschaftsbund der Angestellten, der Verband der weiblichen Handels- und Büroangestellten sowie die Baugenossenschaft „Freie Scholle“ Wohn- oder Erholungsheime und organisierten gemeinschaftliche Veranstaltungen. Das Wohlergehen ihrer Mitglieder hatte bei den Gewerkschaften höchste Priorität. Neben dem Freizeitprogramm gab es auch Fürsorgeeinrichtungen. Diese befanden sich teilweise direkt in Gewerkschaftshäusern, wie etwa im Haus des Deutschen Postverbandes (DPV). Der DPV besaß das größte Fürsorgeangebot mit zahlreichen Versicherungen und Hilfskassen für seine Angehörigen.

Berliner Gewerkschaftshäuser

Deutscher Postverband

Das Wohlergehen ihrer Mitglieder hatte bei den Gewerkschaften höchste Priorität. Neben dem Freizeitprogramm gab es auch Fürsorgeeinrichtungen. Diese befanden sich teilweise direkt in Gewerkschaftshäusern, wie etwa im Haus des Deutschen Postverbandes (DPV).

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Berliner Gewerkschaftshäuser

Die „Freie Scholle“

Die „Freie Scholle“ galt vor 1933 als Leitbild für den freigewerkschaftlichen Wohnungsbau und ein soziales Gemeinschaftsleben. Im Zuge der Gleichschaltungspolitik der Nationalsozialisten wurde die Baugenossenschaft „Freie Scholle“ in einen NS-Wohlfahrtsausschuss eingegliedert.

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Zerschlagung der Gewerkschaften 1933 Zerstörte Vielfalt DGB
02. Mai 1933