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Aus dem Leben des Gewerkschafters

Otto Suhr

Otto Suhr
Landesarchiv Berlin

Otto Suhr (geb. 1894 in Oldenburg; gest. 1957 in Berlin) verlor mit der Zerschlagung der Gewerkschaften seine Anstellung als Leiter der volkswirtschaftlichen Abteilung des Allgemeinen freien Angestelltenbundes (AfA-Bund).

Nach der Machtübernahme der NSDAP musste Otto Suhr den Allgemeinen freien Angestelltenbund mit auflösen. Anschließend engagierte er sich im gewerkschaftlichen Untergrund.

Der 1894 in einem bürgerlich-liberalen Elternhaus geborene Otto Suhr finanzierte seinen Lebensunterhalt nach 1933 als freier Mitarbeiter verschiedener Zeitungen. Seine politischen Aktivitäten sowie seine jüdische Ehefrau waren immer wieder Grund für Auseinandersetzungen mit der Gestapo, inhaftiert wurde er jedoch nie.

Nach Kriegsende beteiligte sich Otto Suhr am Wiederaufbau der SPD und wurde 1955 Regierender Bürgermeister von Berlin. Er verstarb 1957 an Leukämie.

Zerschlagung der Gewerkschaften 1933 Zerstörte Vielfalt DGB
02. Mai 1933