Direkt zur Hauptnavigation dem Inhalt oder zum Seitenfuß

Google Map Application
Karte
Liste
Orte
Personen
- = +
Bild
Aus dem Leben des Gewerkschafters

Nikolaus Bernhard

Nikolaus Bernhard
BArch BildY 10-21029

Nikolaus Bernhard (geb. 1881 in Bühl; gest. 1957 in Berlin) war aktiv im gewerkschaftlichen Widerstand und stand im Kontakt mit Wilhelm Leuschner.

Nikolaus Bernhard setzte sich als Vorsitzender des Deutschen Baugewerbebundes für die Verbesserung der sozialen Verhältnisse der Bauarbeiter ein. Nach der Zerschlagung der Gewerkschaften schloss er sich dem gewerkschaftlichen Widerstand an.

Vom 2. bis 24. Mai 1933 war Nikolaus Bernhard im Gestapo-Gefängnis Berlin-Alexanderplatz und im Strafgefängnis Plötzensee inhaftiert. Nach wiederholten Hausdurchsuchungen und Vorladungen durch die Gestapo verbündete er sich mit seinen Freunden und ehemaligen Kollegen wie Wilhelm Leuschner um Widerstand zu leisten. Im August 1944 überführte die Gestapo Nikolaus Bernhard gewaltsam in das KZ Sachsenhausen, wo sie ihn bis September festhielt.

Nach dem Krieg engagierte sich Nikolaus Bernhard drei Jahre lang in der SED und im FDGB. 1948 verließ er die sowjetische Besatzungszone, weil er die Stalinisierungspolitik ablehnte. Bis zu seinem Tod lebte er politisch zurückgezogen im Westteil Berlins.

Zerschlagung der Gewerkschaften 1933 Zerstörte Vielfalt DGB
02. Mai 1933