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Aus dem Leben der Gewerkschafterin

Martha Arendsee

Martha Arendsee
(1925)
6/FOTA031796, Archiv der sozialen Demokratie/Friedrich-Ebert-Stiftung
Rechteinhaber nicht ermittelbar

Martha Arendsee (geb. 1885 in Berlin; gest. 1953 in Berlin) war Angestellte der Berliner Konsumgenossenschaft.

Als am 2. Mai 1933 die Gewerkschaften zerschlagen wurden, saß Martha Arendsee als prominente kommunistische Sozialpolitikerin bereits seit einem Monat im Berliner Frauengefängnis. Nach ihrer Freilassung 1934 emigrierte sie mit ihrem Partner Paul Schwenk nach Moskau.

"Deutsche Frauen!"

Martha Arendsee richtet sich aus dem sowjetischen Exil an die deutsche Frauen. Sie ruft diese zum Kampf gegen Hitler und den Krieg auf. (1941/1942)

Eingesprochener Text aus: "Deutsche Frauen" im Nachlass Martha Arendsee im Bundesarchiv

Aufgewachsen in einer sozialdemokratischen Arbeiterfamilie, kam Martha Arendsee früh mit der Arbeiterbewegung in Kontakt. Seit 1908 gehörte sie dem linken Flügel der SPD an und engagierte sich in Gewerkschaften. In ihrem doppelten Selbstverständnis als Sozialistin und Frauenrepräsentantin, kämpfte sie in den folgenden Jahren für Gleichberechtigung. Auch im sowjetischen Exil war Martha Arendsee aktiv und rief die deutschen Frauen im Radio dazu auf, ihre Söhne und Männer zur Desertion zu überreden. Nach dem Krieg engagierte sie sich weiterhin parteipolitisch in der DDR, wo sie 1953 starb.

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SAPMO-BArch NY 4017

Lebenslauf vom 25.4.1949 mit Unterschrift

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Aufruf "Deutsche Frauen!" (Seite 1)

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Aufruf "Deutsche Frauen!" (Seite 2)

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Aufruf "Deutsche Frauen!" (Seite 3)

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Aufruf "Deutsche Frauen!" (Seite 4)

Zerschlagung der Gewerkschaften 1933 Zerstörte Vielfalt DGB
02. Mai 1933