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Aus dem Leben des Gewerkschafters

Lorenz Breunig

Lorenz Breunig
6/FOTA032022, Archiv der sozialen Demokratie/Friedrich-Ebert-Stiftung,
Rechteinhaber nicht ermittelbar

Lorenz Breunig (geb. 1882 in Weilbach; ermordet 1945 im KZ Sachsenhausen) wurde schon vor der Zerschlagung der Gewerkschaften im Mai 1933 durch die SA verfolgt.

Obwohl die Mitglieder des Einheitsverbandes der Eisenbahner am 1. Mai 1933 die Hakenkreuzfahne hissten, erstürmten und besetzten SA und SS einen Tag darauf deren Gewerkschaftsgebäude.

Bereits vor der Zerschlagung der Gewerkschaften war Lorenz Breunig am 29. März 1933 nach 14 Jahren von seinem Amt als Vorstandsmitglied des Einheitsverbandes zurückgetreten. Als SPD-Mitglied und Anhänger der Rätebewegung musste er bereits zu Beginn des Jahres 1933 Durchsuchungen seiner Wohnung und Verhöre durch die SA erdulden. Im Mai verlor er seine Anstellung als Sekretär im Hauptvorstand. Später arbeitete Lorenz Breunig als Versicherungsvertreter bei der Firma Beiersdorf und Co.

Fortan unterhielt er Kontakte zu Widerstandsgruppen und zum Internationalen Transportarbeiterverband in Brüssel. Aus diesem Grund wurde er zu Beginn des Zweiten Weltkriegs verhaftet und im KZ Sachsenhausen 1945 ermordet.

Lorenz Breunig
Seite der Eisenbahnergewerkschaft: http://www.evg-online.org/Home/12_04_26_Breunig/

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft ließ im April 2012 einen Stolperstein für Lorenz Breunig errichten.

Zerschlagung der Gewerkschaften 1933 Zerstörte Vielfalt DGB
02. Mai 1933