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Aus dem Leben der Gewerkschafterin

Else Niewiera

Else Niewera
(1920)
Thüringisches Staatsarchiv Rudolstadt

Else Niewiera (geb. 1891 in Pößneck; gest. 1944 in Berlin) war hauptamtliche Funktionärin im Deutschen Textilarbeiterverband (DTAV) und im gewerkschaftlichen Widerstand aktiv.

Die Geschehnisse im Mai 1933 machten aus der Arbeiterinnensekretärin des Deutschen Textilarbeiterverbandes (DTAV) Else Niewiera eine der treibenden Kräfte in der Illegalen Reichsleitung (IRL), die sich um den Wiederaufbau der Gewerkschaften bemühte.

1891 geboren, verfolgte Else Niewiera im Vorstand des DTAV das Ziel, Arbeiterinnen für ihre Aufgaben als Hausfrau, Mutter und Erwerbstätige leistungsfähig zu machen. Die Rolle als Hausfrau und Mutter stellte sie, im Gegensatz zu vielen ihrer Kolleginnen, nicht in Frage.

Mit dem Nationalsozialismus setzte sie sich sehr kritisch auseinander und schlug deshalb 1933 das Angebot, mit einer Loyalitätserklärung ihre Arbeit fortsetzen zu können, aus. Weder eine zweijährige Haft noch die kontinuierliche Überwachung durch die Gestapo hielten sie davon ab, sich im Widerstand zu engagieren. Sie starb am 27. Mai 1944 während eines Bombenangriffs.

Zerschlagung der Gewerkschaften 1933 Zerstörte Vielfalt DGB
02. Mai 1933