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Aus dem Leben des Gewerkschafters

Alwin Brandes

Alwin Brandes
(1921) Keystone Pressedienst

Alwin Brandes (geb. 1866 in Thüringen, gest. 1949 in Berlin) war langjähriger Vorsitzender des Deutschen Metallarbeiterverbandes. Nach der Zerschlagung der Gewerkschaften leistete er gemeinsam mit anderen Metallarbeitern Widerstand gegen das NS-Regime.

Der langjährige Vorsitzende des Deutschen Metallarbeiterverbandes (DMV) Alwin Brandes leistete nach der Zerschlagung der Gewerkschaften in einem Netzwerk ehe­mals freigewerkschaftlich organisierter Metallarbeiter Widerstand gegen das NS-Re­gime.
Im Zuge der Besetzung der DMV-Hauptverwaltung am 2. Mai 1933 durch SA-Mann­schaften wurde der gelernte Schlosser wegen angeblicher Veruntreu­ung von Mitgliedsbeiträgen verhaftet. Nach neuntägiger „Schutzhaft“ wurde er in die Arbeitslosigkeit entlassen und vertrat fortan ehemalige Kollegen in arbeitsrechtli­chen Verfahren.

Er wurde mehrmals im KZ Sachsenhausen inhaftiert, es konnte ihm jedoch nie eine Verschwörung gegen die Staatsgewalt nachgewiesen werden. Sein konstantes politi­sches und gewerkschaftliches Engagement endete mit seinem Tod am 6. November 1949.

Zerschlagung der Gewerkschaften 1933 Zerstörte Vielfalt DGB
02. Mai 1933